Von mir gelesene Bücher

5. Rezension: Verblendung von Stieg Larsson

Wie ja schon angekündigt, es ließ sich gut an. Nun habe ich es schon länger durch und möchte nun kurz und knapp bemerken, es hat sich verhältnismässig gut angelassen. Ja, auch hier war "die schönste Nebensachte der Welt" durchaus präsent, nicht so wie im zweiten Teil.

Es war spannend, wenn auch manchmal etwas schleppend. Teilweise vielleicht auch noch etwas rührselig, aber gut.

Da ich derzeit den 3. Band angefangen habe, ich versuche immer wieder mich durchzukämpfen, das ist nicht übertrieben. Dieses Buch ist sehr schwerfällig, bis jetzt hat es mich noch nicht gepackt, da habe ich dann den Kluftinger vorgezogen.

4. Rezension: Verdammnis von Stieg Larsson

Das Buch habe ich mir im Urlaub gekauft, ich habe lange daran gelesen - als auch Kluftingers 2. und 3. Fall noch zwischendurch.

Obwohl größtenteils spannend, ist es sehr schwer den Faden zu behalten, zumal ich die Protagonisten - Lisbeth Salander und Mikael Blomquist - nicht kannte.

Zuviel Wert wird meines Erachtens auf "die schönste Nebensache der Welt" bzw. ihre Schilderung gelegt. Gewisse Punkte erschliessen sich erst später.

Hat man aber ersteinmal sich durchgelesen bis ungefähr zur Hälfte / zwei Drittel, dann wird es klarer und spannender. Dann kann man Zusammenhänge besser greifen, aber das Ende ist dann doch anders als erwartet.

Auch hier würde ich empfehlen den 1ten Band vorher zu lesen, ich hole das jetzt nach und kann schon kurz berichten, es lässt sich gut an. (08.12.2011)

3. Rezension: Seegrund. Kommissar Kluftingers dritter Fall von ...

Dieses Buch erweist sich nun als etwas schwierig. Ich muss einer Leserin (aus dem Allgäu) gewissermassen Recht geben, soviel Tumbheit ist nervig.

Ich mühe mich gerade (mit Fremdschämen) durch Seiten, die ich normalerweise nach wenigen Tagen bzw. Stunden verlassen habe. Wenn das so weitergeht, vergeht mir wieder die Lust am Lesen, das wäre schade. Vielleicht sollte ich mein Bücherregal doch mal wieder durchmisten und nicht zu Ende gelesene Bücher suchen. Ich berichte weiter ... .

2.11.2011

Ja, es geht weiter, nach einer gewissen Trägheit, aber auch mit bisschen Widerwillen habe ich das Buch wieder angefangen zu lesen und dann fängt es im 2ten Drittel doch wieder an interessant und annähernd kurzweilig zu werden. So langsam fange ich dann doch wieder "Feuer" ..., abwarten.

9.11.2011

Zu Ende, am Ende lies sich das Buch wieder sehr locker und leicht, der 4te Band wird seine Chance wohl erhalten.

2. Rezension: Erntedank. Kommissar Kluftingers erster Fall von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Auch dieses Buch ist sehr spannend, hier werden auf durchaus interessante und geschickte Weise lokale Sagen mit einbezogen.

Das Buch ist kurzweilig, jedoch wird dem privaten Umfeld sehr viel Platz eingeräumt, für den Aufbau der Reihe vielleicht ja wichtig, das zeigt die Zukunft, aber hoffentlich nicht Gewohnheit. Auch wenn der Nachbar Kluftingers Lieblingsfeind zu sein scheint, soviel Platz brauchts nicht jedesmal.

Es ist übrigens empfohlen die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, ich würde dies bestätigen. Wer mit Buch 4 einsteigt, hat erstens viel verpasst und begreift den Rahmen nicht. (Das dritte ist bestellt.)

1. Rezension: Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall von Volker Klüpfel und Michael Kobr

  Diesen Krimi habe ich von meinen Schwägerinnen geschenkt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle. Ich habe schon lange kein Buch so schnell und mit so viel Freude gelesen.

Es ist fast wie ein Wallander und doch wieder erfrischend anders. Kluftinger und seine Kollegen, dieses Buch verbreitet eine sehr anschauliche Stimmung, schon nach wenigen Seiten hat man ein Bild von ihm, den Kollegen und der Landschaft.

Sehr empfehlenswert und obwohl ich dieses Buch nun schon wieder einige Zeit beiseite gelegt habe, habe ich die Bilder sofort wieder präsent.

Zu diesem Buch habe ich auch das Kochbuch bekommen, ich werde demnächst die Rezepte (ohne Zutatenliste) vorstellen - besprechen wäre besser ausgedrückt. Mir fällt allerdings auf, daß fast ausschließlich Kässpatzen gegessen werden, im Buch selber gibt es - und im Allgäu sicher auch - viele lecker Rezepte mehr.

Kluftinger hat sicher eine derbe Ausdrucksweise (zum Teil) und eine Abneigung zu technischen Geräten, ich halte das auf die Generation bezogen durchaus für glaubhaft, erlebe ich das doch selbst bei meinen Geschwistern, die ein ähnliches Alter haben und durchaus mehr mit Technik in Verbindung kommen können als ein Kommissar. Trotz alledem sind diese Menschen mitunter in der Lage sehr scharfsinnige Schlüsse zu ziehen (Nur mal am Rande).